
Vielleicht fragst du dich, was dich in einer Focusing-Sitzung erwartet. Hier bekommst du einen ersten Eindruck davon, wie das aussehen kann.
Vorab das Wichtigste: Du musst nichts vorbereiten und nichts können – du brauchst dir auch nichts von dieser Seite zu merken. Ich begleite dich durch den Prozess.
Eine Sitzung dauert etwa 60 Minuten, deine erste Sitzung 90 Minuten. So ist zu Beginn genug Raum für dich und dein Anliegen.
Wir beginnen mit einem kurzen Gespräch. Mich interessiert, was dich zu mir führt, was du dir von der Sitzung wünschst und ob du Fragen hast. In deiner ersten Sitzung nehmen wir uns dafür mehr Zeit.
Sicherlich kommst du bereits mit einem Thema – etwas aus deinem Leben, das du dir anschauen möchtest. Dabei ist es ganz egal, ob du schon viel dazu verstanden hast oder dich diesem Aspekt deines Lebens zum ersten Mal zuwendest. Das einzig Wichtige ist, dass du spürst: „Das macht irgendwas mit mir!“
Zu Beginn leite ich dich mit einer kurzen Einstimmung an, damit du im Körper ankommst. Du folgst dabei einfach meinen Worten. Viele Menschen schließen dabei die Augen, weil es so leichter fällt, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten. Du kannst sie aber genauso gut offen lassen und jederzeit wieder öffnen.
Dann laden wir dein Thema ein und lassen uns überraschen, wie es sich in dir zeigt. Das kann eine Enge sein, eine Schwere oder Unruhe, oder auch etwas, für das es noch keine Worte gibt.
Gut zu wissen
Ich verstehe mich dabei als Begleiter, nicht als jemand, der besser weiß, was in dir vorgeht. Wir sind gemeinsam neugierig auf das, was sich zeigt. Und wir gehen davon aus, dass es einen guten Grund hat, sich zu melden (auch wenn es oberflächlich erstmal nicht so scheinen mag). Es ist deine Sitzung, und dein eigenes Erleben zeigt den Weg.
Einige Minuten vor Ende sage ich dir Bescheid, damit wir in Ruhe einen guten Abschluss finden. Danach ist Zeit, über deine Erfahrungen und Erkenntnisse zu sprechen und darüber, wie du sie in deinen Alltag mitnehmen kannst.
Jede Sitzung ist anders. Manchmal verändert sich spürbar etwas Großes: Etwas wird klarer, löst sich oder ordnet sich neu. Manchmal geht es eher leise zu, und du lernst erst einmal, wie es ist, bei etwas in dir zu verweilen, das zuvor vielleicht gar keinen Kontakt zugelassen hat. Beides ist wertvoll.
Eine Sitzung muss nichts „lösen“, um gut zu sein. Oft ist schon viel geschehen, wenn du mit etwas in Kontakt kommst, das du spürst, aber noch nicht ganz verstehst.
Sitzungen sind online und in Präsenz möglich. Für eine Online-Sitzung brauchst du einen ruhigen Ort, an dem du ungestört bist und bequem sitzt, und eine stabile Internetverbindung. Kopfhörer machen es oft leichter, bei dir zu bleiben.
In beiden Fällen gilt: Plane nach der Sitzung nach Möglichkeit etwas Zeit ein, bevor es in deinem Alltag weitergeht. Manches wirkt noch eine Weile nach.
Und falls das jetzt nach viel klingt: Du musst dir davon nichts merken. Ich begleite dich Schritt für Schritt.